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Aussiedlerwohnheim PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 06. April 2008 um 13:32

Eintreffende Aussiedler - Deutschstämmige aus Rumänien, Polen und der ehemaligen Sowjetunion - können sich überall in Deutschland ansiedeln, wenn sie nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Benötigen Sie am Anfang materielle Hilfe, werden sie einem Übergangswohnheim zugewiesen.

Nicht zu verwechseln sind Aussiedler mit Flüchtlingen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen. Diese werden zahlenmäßig den Gemeinden zugewiesen und sind in Ostrach in kleinen Wohneinheiten verstreut im Ort untergebracht. Das Aussiedlerwohnheim wurde zunächst für die Dauer von fünf Jahren auf einem gemeindeeigenen Grundstück vom Land erbaut. Dieser Vertrag ist dann um weitere fünf Jahre verlängert worden. Ende 2000 wurde dann nach langen Verhandlungen in einer Kompromisslösung dem Land eines der vier Gebäude weiterhin für sogenannte „Notfälle“ zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden drei Gebäude gingen in Gemeindebesitz über. Sie werden momentan genutzt, um bestehende Mietverpflichtungen aufzuheben. Freie Räumlichkeiten sollen nach und nach vermietet werden.

Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.
Aktualisiert ( Sonntag, 06. April 2008 um 13:35 )